Unterschätzt: Depression im Alter


Hohe Selbstmordrate
Unterschätzt: Depression im Alter

Wenn Senioren sich sozial zurückziehen und ständig erschöpft sind, wird das häufig aufs Alter geschoben – anstatt wie bei jüngeren Menschen an eine Depression zu denken. Eine Fehleinschätzung mit Folgen: Denn die depressionsbedingte Selbstmordrate im Alter ist in Deutschland fünfmal höher als bei jüngeren Menschen.

Eine der häufigsten psychischen Erkrankungen im Alter

Depressionen können jeden treffen – auch wenn viele Deutsche das anders einschätzen. Eine Befragung der Stiftung Deutsche Depressionshilfe mit 5350 Teilnehmern ergab, dass über 80 Prozent glauben, dass Depressionen nur im jungen und mittleren Lebensalter auftreten. Dabei ist das Gegenteil der Fall: Die Depression ist neben der Demenz eine der häufigsten psychischen Erkrankungen im Alter, rund 6 Prozent der Senioren sind betroffen.

Symptome richtig deuten

Auch wenn Ältere häufig mit belastenden Ereignissen wie Krankheit, Einsamkeit und Tod von Angehörigen konfrontiert sind – eine Depression ist eine eigenständige Diagnose und hat nichts mit Befindlichkeitsstörungen oder Trauer zu tun. „Depressionen fühlen sich anders an“, betont Stiftungschef und Psychiater Ulrich Hegel. Deren Symptome werden von Angehörigen und Pflegepersonal aber oft aufs Alter geschoben, z.B.

  • Verlust von Lebensfreude, Interessenslosigkeit

  • Ständiges Gefühl von Erschöpfung

  • Appetitlosigkeit und Schlafstörungen

  • Konzentrationsprobleme und innere Unruhe.

Solche Fehleinschätzungen sind wahrscheinlich auch die Ursache, dass nur 12 Prozent der Senioren eine Psychotherapie erhalten – obwohl es sich bei Depression auf Grund der hohen Suizidgefahr um eine potenziell tödliche Erkrankung handelt. Auf die Wirkung der Psychotherapie hat das Alter übrigens keinen Einfluss. Die Heilungsaussichten sind bei alten und jungen Menschen gleich groß.

Quelle: Neurologen und Psychiater im Netz

Behindertengerecht

Unsere Apotheke verfügt über einen behindertengerechten Zugang!

Wir sind zertifiziert!

 

News

Solarium erhöht Hautkrebsrisiko
Solarium erhöht Hautkrebsrisiko

Gefährliches „Vorbräunen“

Viele nutzen das Solarium, um mit vorgebräunter Haut in den Urlaub zu starten. Eine aktuelle Studie zeigt jedoch: Künstliche UV-Strahlung kann das Risiko für schwarzen Hautkrebs deutlich steigern.   mehr

Strategien gegen die Atemnot
Strategien gegen die Atemnot

Angst vor dem Ersticken

Atemnot kann den Alltag stark einschränken und vielen Betroffenen Angst machen. Doch es gibt Möglichkeiten, besser mit den Beschwerden umzugehen und den Teufelskreis aus Luftnot und Anspannung zu durchbrechen.   mehr

Vitamin-A-Mangel vorbeugen
Mutter und Kind mit frisch geernteter Karotte. Bei aller Begeisterung für Veganismus dürfen gerade bei Kindern die Vitamine nicht vergessen werden.

Für Schwangere und Veganer*innen

Wer regelmäßig Milchprodukte, Eier und Fleisch isst, braucht sich um seinen Vitamin-A-Haushalt keine Gedanken zu machen. Doch wie sieht das bei veganer Ernährung aus? Und was müssen Schwangere beachten?   mehr

Blut spenden hilft allen

Frau sitzt in einem Sessel und spendet Blut.

Mangelware Blut

Ob bei einer Operation, bei Geburtskomplikationen oder einem schweren Unfall -Bluttransfusionen können Leben retten. Damit genügend davon zur Verfügung steht, müssen Gesunde Blut spenden. Doch wer ist dafür geeignet, und was muss man darüber wissen?   mehr

Schlaf: Nicht zu kurz und nicht zu lang
Schlaf: Nicht zu kurz und nicht zu lang

Die Mitte macht´s

Viel hilft viel? Das gilt offenbar nicht beim Thema Schlaf. Denn nicht nur zu wenig Schlaf scheint Menschen schneller altern zu lassen. Das gleiche gilt wohl auch für zu viel Schlaf.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Pfauen-Apotheke
Inhaber Helmut Bußler
Telefon 0911/67 37 25
Fax 0911/9 67 19 20
E-Mail pfauen.apotheke@t-online.de